
Die Zauber der Stadt Venedig und der Zauber einer Fischerstochter sind Thema in diesem literarisch-musikalischen Programm. Hesse schildert in Prosa und Gedichten die Schönheiten der Stadt und der Lagune und erzählt von seiner kurzen Liebe zu einer jungen einfachen Venezianerin. Das Kuriose daran ist nicht, dass Hesse sich von einem Moment auf den anderen in eine zauberhafte junge Frau verliebt, sondern dass er in ihr das Ebenbild einer Lautenspielerin sah, die ihn tags zuvor beim Betrachten eines Bildes in der Galleria dell’Accademia ungemein fasziniert hatte. Zwischen den Texten erklingen kurze Stücke von venezianischen Komponisten des 18. Jahrhunderts oder von Venedig-Bewunderern wie Mozart, Mendelssohn und Tosti. Hilmar Lippert (Konzept, Sprecher, Rezitation), Claire Pasquier (Klavier).