
Erstmals erwähnt wurde das Kloster Kreuzlingen in einer Urkunde Heinrichs V. von 1125 – es ist die älteste im Besitz des Staatsarchivs Thurgau. Bis eine Gemeinde den Namen «Kreuzlingen» führen würde, sollten jedoch noch rund 650 Jahre vergehen. Vom 24. April bis zum 17. Mai ist die Urkunde im Museum Rosenegg zu sehen. Ausgestellt hat sie der Kaiser in Gegenwart von sieben Bischöfen und fünfzehn Fürsten in Strassburg. Welche Bedeutung hatten derartige Urkunden? Die Präsentation im Stadtlabor beleuchtet den Hintergrund – Material und Technik, Form und Inhalt – und bietet die seltene Gelegenheit, das Original zu betrachten.
Bild: Urkunde Kaiser Heinrichs V. (Ausschnitt), Staatsarchiv Thurgau